Der »Vater« der Stressforschung, Selye, und der Forscher Levi verstehen unter Stress ein unspezifisches stereotypes phylogenetisch altes Antwortmuster, Vorbereitung für Kampf und Flucht. Was bedeuten die einzelnen Wörter?
Zunächst muss man unterscheiden zwischen dem Stressor, womit der Reiz bezeichnet wird, der auf einen Organismus trifft (z. B. Ärger), und der Stressreaktion, womit die Reaktion des gestressten Organismus gemeint ist.
Unspezifisch bedeutet, dass die Stressreaktion keinen Unterschied aufweist, wenn der von außen kommende Stressor wechselt (ob Gefahrensituation, Verletzungen, seelischer Druck, Aufregung). mehr »
Das Cholesterin ist ein wichtiger biochemischer Baustein, den der menschliche Organismus braucht. Wir wissen aber auch aus allen wissenschaftlichen Untersuchungen, die zum Cholesterin durchgeführt wurden, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut die Entstehung einer gefäßverengenden Herzerkrankung begünstigen kann. Das klingt sehr vorsichtig, wie ich das formuliere. Es gibt nämlich durchaus Menschen, die einen Cholesterinspiegel von 300 mg/dl (normal wäre bis 200 mg/dl) aufweisen und dennoch ohne HerzKreislauferkrankung ein hohes Alter erreichen. mehr »
Der Blutdruck ist erhöht, wenn unter Ruhebedingungen (23 min. Sitzen) ein oberer Wert von 160 mmHg und höher gemessen wird, oder wenn der untere Wert 95 mmHg und mehr beträgt.
Die angegebenen Blutdruckhöchstwerte von 160/95 mmHg gelten für Erwachsene jeden Lebensalters. (mmHg bedeutet MillimeterQuecksilbersäule, weil früher der Blutdruck hauptsächlich mit einem QuecksilberMessinstrument bestimmt wurde.)
Unter bestimmten Bedingungen, z. B. wenn man sich aufregt (auch bei fröhlicher Erregung), wenn man sich sehr anstrengt, wenn man vom SaunaSchwitzraum ins kalte Wasser springt, und bei zahlreichen anderen Situationen kann und darf der Blutdruck durchaus einmal in die Höhe schnellen. Von einem Hochdruck spricht man erst, wenn er unter Ruhebedingungen und bei mehreren Messungen über den Grenzwert (160/95) erhöht ist. mehr »